Das 19. Mal wurde die Loveparade veranstaltet - dieses Mal in Duisburg und es wird das letzte Mal sein.
Die Stadt Duisburg hat zugestimmt die Veranstaltung "Loveparade" durchzuführen. Auf dem alten Bahnhof, wo es nur ein Eingang gibt - ein 16 Meter breiter Tunnel, der an einer Rampe endet, wo es zu dem Platz geht, wo die Party abgeht.
Leider hat die Stadt etwas vergessen, es waren rund
1.400.000 Partymutigen unterwegs und wollten feiern. Der Platz war aber nur für ein Fünftel der Masse ausgereift.
Das Ende der Geschichte ist, dass jetzt
20 Menschen tot sind und mehrere Menschen verletzt und einige schwer, wodurch diese in Lebensgefahr schweben.
Ich frage mich nur, warum musste man im Bahnhof die Party gemacht hat und nicht wie in den anderen Städten im Tierpark (Berlin) oder auf der Autobahn (Dortmund)? Auf diesen beiden Orten war eine Menge Platz wo die Menschen ohne Probleme weggehen konnten und nicht wie in Duisburg, wo es nur ein Ein- und Ausgang.
Das beste ist ja, dass die Polizei und die Feuerwehr vor der Veranstaltung gemeint haben, dass es Zweifel gibt, ob es wirklich in Ordnung ist, dass man dort die Party macht. Deswegen hat Bochum letztes Jahr die Loveparade abgesagt, weil sie wussten, dass sie keinen Platz haben. Sie wurden letztes Jahr deswegen diskriminiert und jetzt werden sie gelobt.
Das Ende ist nun, dass es keine Loveparade mehr geben wird und alle Verantwortlichen meinen, dass sie alles richtig gemacht haben und es keinen Schuldigen gibt. Es ist einfach unzumutbar, dass man es in Kauft nimmt, dass Menschen sterben nur um den Ruf der Stadt zu erhöhen.
Ich spreche jedem, der da ein Familienmitglied oder ein Freund verloren hat, mein tiefes Mitgefühl aus und hoffe, dass die Todesopfer nicht noch mehr steigt.